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Green Power - Rette die Welt
Posted by bokchoy

photo credit: Nicolai Kjærgaard
Global Warming ist in den letzten Jahren zu einem Wort geworden, das in aller Munde ist.
Spielt das Wetter wieder einmal nicht nach unseren Wünschen oder ist es im Juli recht frisch, so schieben wir es auf die Globale Erwärmung. Und alle “Ohen” und “Ahen” und stimmen zu.
Doch was ist Global Warming eigentlich?
Kurz gesagt, es ist ein während der vergangenen Jahrzehnte beobachteter allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft. (Quelle: Wikipedia)
Verursacht mitunter durch die zunehmende Ansammlung von Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre, durch das Verbrennen von Fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas, Erdöl und die weiter anhaltende Abholzung, nicht nur der Regenwälder, sondern auch unserer heimischen Wälder.
Wer hat hier die Schuld?
Einfach Firmen und der Industrie den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben ist zu einfach. Denn wir alle sind für dieses Problem mitverantwortlich. Unsere steigende Freude per Flugzeug zu reisen, der heimische Umgang mit Elektrizität und Energie sowie die Art der Personenbeförderung tragen ein gutes Stück dazu bei.
Wie kann jeder einzelne die Welt verändern?
Mit kleinen Schritten, kann jeder von uns ohne viele Kosten und Mühen dazu beitragen, dass unsere Umwelt sich wieder ein wenig erholt.
- Vergrüne deine Wohnung
Ist es dir möglich, so steige um auf erneuerbare Energie, wie Wind, Wasser oder auch Solar Energie.
- Der Drahtesel
Das gute alte Fahrad ist nicht nur gesund und bringt dein Herz-Kreislauf-System auf Trab.
Fahre mit dem Rad zur Arbeit, oder künftig mit dem Rad in den Supermarkt und lass dein Auto ruhig öfters stehen. Luftverschmutzung kann dadurch reduziert werden und deine Waden werden dir dankbare Anerkennung zeigen.
- Siehst du das Licht
Das Verwenden von Energiesparlampen kann dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen um bis zu 75 Prozent zu reduzieren. Plus - sie halten wesentlich länger als normale Glühbirnen. Im Grunde sparst du somit doppelt!
Es ist sogar bewiesen, wenn 900.000 Menschen ihren Haushalt umstellen würden auf Energiesparlampen, wäre es das selbe als wenn man für die Zeit ihrer Nutzung 45.209 Autos von der Straße nehmen würde. (Quelle: The Age)
- Kalte Wäsche
Statt deine Wäsche im Vollwasch-Programm laufen zu lassen, wähle immer die kürzeste und auch kältere Option. Vermeide zusätzlich wenn möglich Chemische Reinigung und Trockner um deine Wäsche zu trocknen. Die alte Wäscheleine tut auch ihren Dienst. Auch wenn deine Wäsche dadurch etwas länger braucht.
- Zusammen mehr Spaß
Du willst Freunde besuchen in Hamburg, doch du wohnst in München? Warum bietest du nicht dich und dein Auto als Mitfahrgelegenheit an? Oder sucht selbst vielleicht sogar eine? Das spart Geld, schont die Umwelt und du lernst vielleicht noch ein paar nette Leute kennen.
- Weniger Steak
Wenn du deinen Fleischkonsum reduzieren würdest, würdest du damit die Luftverschmutzung und den Wasserverbrauch reduzieren, den Massentierhaltung und Rinderfarmen verursachen. *Und wenn du nun dein Fleisch nur noch vom Metzger deines Vertrauens beziehst und dieser wiederum nur von örtlichen bauern das Fleisch bekommt, dann kannst du ebenfalls etwas gegen Massentierhaltung unternehmen*
- Jute statt Plastik
Ein alter Hut, doch heute wahrer denn je! Nimm deinen Einkaufskorb (Tasche, Rucksack..) von zuhause mit und lasse die Plastiktüten im Geschäft.
- Kaputzenmännchen
Statt beim kleinsten Temperaturabfall gleich die Heizung anzuwerfen, solltest du dir lieber warme Socken anziehen und einen warmen Kaputzenpulli.
Kommst du dennoch nicht ohne Heizung aus: Eine Reduzierung des Heizungsthermostats um ein Grad, kann deinen Energieverbrauch um ganze zehn Prozent verringern!!!
- Papierlos
Am besten du druckst nur wirklich notwendige Dokumente aus. Überlege zweimal, ob du die E-Mail wirklich in Papierform brauchst. Denn weniger Papierverbrauch = weniger Bäume die deswegen dran glauben müssen.
Erstelle dir eine E-Mail Signatur und weise auch andere darauf hin. Zum Beispiel mit: Please think of the planet before printing this email!!
- Adieu Bildschirmschoner
Sie sind schön und lustig, doch Bildschirmschoner verbrauchen nur unnötige Energie. Wenn du in ein Meeting musst und den Rechner nicht deswegen herunterfahren möchtest, setz ihn lieber in Stand-By Modus und lass ihn etwas schlafen.
Wenn du nicht mehr am Rechner sitzt, schalte ihn aus und nimm ihn vom Strom!
Alles gar nicht so schwer, oder!?
Weitere Tipps zum Thema sind im Kommentar gerne willkommen!
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Organisiere deinen Kleiderschrank wie ein Profi
Posted by bokchoy

Photo by ginchygrrl
Es ist Montag Morgen, du bist spät dran und du hörst von weitem bereits deinen Bus kommen. Doch du stehst noch vor deinem, zum Platzen gefüllten, Kleiderschrank und… hast nichts zum Anziehen.
Wer kennt nicht diesen tragischen Moment!?
Zeit für einen eigenen Stylisten? Quatsch, es reicht wenn du deinen Kleiderschrank nach den Prinzipien eines Stylisten organisierst.
- Maximiere den Platz im Kleiderschrank
Einen Großteil des Stauraumes deines Kleiderschrankes erwirbst du wieder, wenn du mit speziellen Hosenbügel deine Hosen der Länge nach aufhängst (diese bekommst du z.B. bei Ikea). Wenn du nämlich deine Hosen immer gefaltet aufhängst, nehmen diese unnötigen Platz im Kleiderschrank ein.
Aber achte darauf, dass deine Kleiderbügel alle die selbe Größe haben. Wenn du Kleiderbügel aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlichen Größen verwendest, dann hängen deine Kleidungsstücke auf unterschiedlichen Höhen und sind somit teilweise schlecht sichtbar. Du verlierst dadurch den Überblick, was in deinem Kleiderschrank ist.
- Schuhbox
Bewahrst du deine Schuhe in einem Teil deines Kleiderschrankes auf, dann verstaue jedes einzelne Paar sorgfältig in einer Box. Am geeignetsten sind transparente Plastikboxen. Sie sind leicht zu reinigen und du siehst mit einem Blick, welche Schuhe drin sind.
Ist dir diese Variante zu kostspielig, dann mache ein Foto/Polaroid von den Schuhen und klebe es gut sichtbar auf den Schuhkarton.
- Schuhregal
Besitzt du eine Schuhregal, dann sortiere deine Schuhe nach der Art (Pumps, Sling Pumps, Sandalen, Ballerinas….) und innerhalb dieser Sortierung nach Farben (Pumps -> schwarz, braun, violett, rot…, Sandalen -> weiß, gelb, orange, rot, braun…).
- Kategorisiere deinen Kleiderschrank
Wie auch schon beim Schuhregal erwähnt, ist es sinnvoll deine Kleider in Kategorien im Schrank einzusortieren (Jacken, Blusen, Hosen, Shorts, Röcke…). Innerhalb dieser Kategorien auch wieder nach Farben sortieren.
- Vertikal und gerollt
Um Stauraum zu schaffen, muss man gelegentlich ein wenig “Outside the box” denken.
Sind deine T-Shirts seit jeher zusammengefaltet in einem Regal und bilden einen Stapel, dann versuche eine neue Variante. Rolle deine Shirts zusammen (allerdings sorgfältig!) und verstaue sie vertikal(!) in einer Schublade.
Somit siehst du nicht nur auf einen Blick, welche Shirts sich in deinem Schrank befinden. Wenn du eines herausnimmst, läufst du durch diese Variante auch keine Gefahr alle anderen T-Shirts durcheinander zu bringen.
Du wirst erstaunt sein, was du damit an Platz gewinnst.
- Die sichere Seite
Sicherlich hast du einige Outfits, in denen du dich immer gut fühlst und du weißt, dass du toll aussiehst. Stelle diese Outfits zusammen und hänge sie in einen separaten Platz deines Schrankes. Wann immer du nun wieder einmal spät dran bist, oder du wieder einmal einen “Ich-habe-überhaupt-nichts-anzuziehen-Moment” hast, ist dies dein Backup auf das du zurück greifen kannst.
Limitiere deine “Sichere Ecke” jedoch auf maximal fünf Outfits.
- Beachte die Jahreszeit
Ganz klare Regel, was im Sommer nicht gebraucht wird, sollte sicher verstaut werden. Kaufe dir, sofern du nicht schon welche hast, eine Kiste oder eine Box aus Stoff mit Zipper und verstaue dort die Sachen, die du gerade nicht brauchst. Entgegen aller Feng Shui Regeln verstaut Bokchoy diese Bisten unterm Bett, wo sie keinen Platz wegnehmen aber immer verfügbar sind. *Und mein Chi hat sich bislang noch nicht vor den Kisten gefürchtet ;-)*
- Ausmisten
Was du schon mindestens ein halbes Jahr nicht mehr getragen hast, nimmst du am Besten aus deinem Schrank heraus und packst es in einen Sack. Nach einem weiteren halben Jahr schaust du wieder hinein. Ist davon noch etwas in Mode und du kannst es mit bereits vorhandenen Sachen kombinieren, dann wandert es zurück in den Kleiderschrank. Alles andere ab zu eBay, zum Flohmarkt oder dem Roten Kreuz.
- Keine Folien
Entferne jedes Mal wenn du Sachen aus der Reinigung nimmst die Folie, die deine Kleider umgibt.
In der Reinigung werden deine Sachen chemisch gereinigt. Diese Chemikalien haften an den Textilien und können nicht entfleuchen, wenn du die Folie nicht entfernst. Empfindliche Textilien können dadurch auf lange Sicht Schaden nehmen.
Ich lasse meine Sachen immer ein wenig Zeit zum Lüften, bevor ich sie in den Schrank hänge.
- Pullover & Strick
Alles aus Strick und Pullover gehören nicht auf einen Bügel. Sie bleiben länger in Form, wenn sie ordentlich zusammengelegt im Schrank liegen. Denk daran deine Strickwaren zu waschen, bevor sie für längere Zeit in den Schrank wandern. Ein einziger winziger Kekskrümel kann schon ausreichen um Motten zum Festmahl zu laden.
- Gürtel & Handtaschen
Gürtel finden ihr Plätzchen am besten zusammengerollt in einem Körbchen im Kleiderschrank oder aufgehängt an einem Kleiderbügel. Wer den Boden des Kleiderschrankes frei hat, sollte diesen nutzen seine Taschen sicher zu verstauen. Denn Erfahrungsgemäß nehmen diese, mit den meisten Platz ein.
- Nie, nie, nie
Lagere unter keinen Umständen deine Schmutzwäsche auf dem Boden des Kleiderschrankes!!!! Erstens sieht es nicht besonders gut aus und zweitens müffelt es und der Geruch übeträgt sich auf deine anderen Kleidungsstücke.
Besorge dir lieber einen Wäschekorb und verstaue dort deine Wäsche, bis du Zeit für einen Waschgang findest.
- Routine
Hast du erst einmal deinen Kleiderschrank sortiert und organisiert, weißt du erst welche Arbeit du geleistet hast. Denn offen gesagt, es kann durchaus schweißtreibende Arbeit sein *welcher Mann lacht hier?! :-D*
Um deine Ordnung und das neue System auch beizubehalten solltest du mindestens einmal im Monat etwas Zeit finden, wieder die Grundordnung herzustellen.
Mit diesen Tipps sollte es ein Leichtes sein, künftig nicht mehr allzu ratlos vor dem Kleiderschrank zu stehen. Denn wie sagten schon unsere Mütter: “Ordnung ist das halbe Leben!”
Viel Erfolg!


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