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Organisiere deinen Kleiderschrank wie ein Profi

Posted by bokchoy

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Photo by ginchygrrl

Es ist Montag Morgen, du bist spät dran und du hörst von weitem bereits deinen Bus kommen. Doch du stehst noch vor deinem, zum Platzen gefüllten, Kleiderschrank und… hast nichts zum Anziehen.
Wer kennt nicht diesen tragischen Moment!?
Zeit für einen eigenen Stylisten? Quatsch, es reicht wenn du deinen Kleiderschrank nach den Prinzipien eines Stylisten organisierst.

  • Maximiere den Platz im Kleiderschrank

Einen Großteil des Stauraumes deines Kleiderschrankes erwirbst du wieder, wenn du mit speziellen Hosenbügel deine Hosen der Länge nach aufhängst (diese bekommst du z.B. bei Ikea). Wenn du nämlich deine Hosen immer gefaltet aufhängst, nehmen diese unnötigen Platz im Kleiderschrank ein.
Aber achte darauf, dass deine Kleiderbügel alle die selbe Größe haben. Wenn du Kleiderbügel aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlichen Größen verwendest, dann hängen deine Kleidungsstücke auf unterschiedlichen Höhen und sind somit teilweise schlecht sichtbar. Du verlierst dadurch den Überblick, was in deinem Kleiderschrank ist.

  • Schuhbox

Bewahrst du deine Schuhe in einem Teil deines Kleiderschrankes auf, dann verstaue jedes einzelne Paar sorgfältig in einer Box. Am geeignetsten sind transparente Plastikboxen. Sie sind leicht zu reinigen und du siehst mit einem Blick, welche Schuhe drin sind.
Ist dir diese Variante zu kostspielig, dann mache ein Foto/Polaroid von den Schuhen und klebe es gut sichtbar auf den Schuhkarton.

  • Schuhregal

Besitzt du eine Schuhregal, dann sortiere deine Schuhe nach der Art (Pumps, Sling Pumps, Sandalen, Ballerinas….) und innerhalb dieser Sortierung nach Farben (Pumps -> schwarz, braun, violett, rot…, Sandalen -> weiß, gelb, orange, rot, braun…).

  • Kategorisiere deinen Kleiderschrank

Wie auch schon beim Schuhregal erwähnt, ist es sinnvoll deine Kleider in Kategorien im Schrank einzusortieren (Jacken, Blusen, Hosen, Shorts, Röcke…). Innerhalb dieser Kategorien auch wieder nach Farben sortieren.

  • Vertikal und gerollt

Um Stauraum zu schaffen, muss man gelegentlich ein wenig “Outside the box” denken.
Sind deine T-Shirts seit jeher zusammengefaltet in einem Regal und bilden einen Stapel, dann versuche eine neue Variante. Rolle deine Shirts zusammen (allerdings sorgfältig!) und verstaue sie vertikal(!) in einer Schublade.
Somit siehst du nicht nur auf einen Blick, welche Shirts sich in deinem Schrank befinden. Wenn du eines herausnimmst, läufst du durch diese Variante auch keine Gefahr alle anderen T-Shirts durcheinander zu bringen.
Du wirst erstaunt sein, was du damit an Platz gewinnst.

  • Die sichere Seite

Sicherlich hast du einige Outfits, in denen du dich immer gut fühlst und du weißt, dass du toll aussiehst. Stelle diese Outfits zusammen und hänge sie in einen separaten Platz deines Schrankes. Wann immer du nun wieder einmal spät dran bist, oder du wieder einmal einen “Ich-habe-überhaupt-nichts-anzuziehen-Moment” hast, ist dies dein Backup auf das du zurück greifen kannst.
Limitiere deine “Sichere Ecke” jedoch auf maximal fünf Outfits.

  • Beachte die Jahreszeit

Ganz klare Regel, was im Sommer nicht gebraucht wird, sollte sicher verstaut werden. Kaufe dir, sofern du nicht schon welche hast, eine Kiste oder eine Box aus Stoff mit Zipper und verstaue dort die Sachen, die du gerade nicht brauchst. Entgegen aller Feng Shui Regeln verstaut Bokchoy diese Bisten unterm Bett, wo sie keinen Platz wegnehmen aber immer verfügbar sind. *Und mein Chi hat sich bislang noch nicht vor den Kisten gefürchtet ;-)*

  • Ausmisten

Was du schon mindestens ein halbes Jahr nicht mehr getragen hast, nimmst du am Besten aus deinem Schrank heraus und packst es in einen Sack. Nach einem weiteren halben Jahr schaust du wieder hinein. Ist davon noch etwas in Mode und du kannst es mit bereits vorhandenen Sachen kombinieren, dann wandert es zurück in den Kleiderschrank. Alles andere ab zu eBay, zum Flohmarkt oder dem Roten Kreuz.

  • Keine Folien

Entferne jedes Mal wenn du Sachen aus der Reinigung nimmst die Folie, die deine Kleider umgibt.
In der Reinigung werden deine Sachen chemisch gereinigt. Diese Chemikalien haften an den Textilien und können nicht entfleuchen, wenn du die Folie nicht entfernst. Empfindliche Textilien können dadurch auf lange Sicht Schaden nehmen.
Ich lasse meine Sachen immer ein wenig Zeit zum Lüften, bevor ich sie in den Schrank hänge.

  • Pullover & Strick

Alles aus Strick und Pullover gehören nicht auf einen Bügel. Sie bleiben länger in Form, wenn sie ordentlich zusammengelegt im Schrank liegen. Denk daran deine Strickwaren zu waschen, bevor sie für längere Zeit in den Schrank wandern. Ein einziger winziger Kekskrümel kann schon ausreichen um Motten zum Festmahl zu laden.

  • Gürtel & Handtaschen

Gürtel finden ihr Plätzchen am besten zusammengerollt in einem Körbchen im Kleiderschrank oder aufgehängt an einem Kleiderbügel. Wer den Boden des Kleiderschrankes frei hat, sollte diesen nutzen seine Taschen sicher zu verstauen. Denn Erfahrungsgemäß nehmen diese, mit den meisten Platz ein.

  • Nie, nie, nie

Lagere unter keinen Umständen deine Schmutzwäsche auf dem Boden des Kleiderschrankes!!!! Erstens sieht es nicht besonders gut aus und zweitens müffelt es und der Geruch übeträgt sich auf deine anderen Kleidungsstücke.
Besorge dir lieber einen Wäschekorb und verstaue dort deine Wäsche, bis du Zeit für einen Waschgang findest.

  • Routine

Hast du erst einmal deinen Kleiderschrank sortiert und organisiert, weißt du erst welche Arbeit du geleistet hast. Denn offen gesagt, es kann durchaus schweißtreibende Arbeit sein *welcher Mann lacht hier?! :-D*
Um deine Ordnung und das neue System auch beizubehalten solltest du mindestens einmal im Monat etwas Zeit finden, wieder die Grundordnung herzustellen.

Mit diesen Tipps sollte es ein Leichtes sein, künftig nicht mehr allzu ratlos vor dem Kleiderschrank zu stehen. Denn wie sagten schon unsere Mütter: “Ordnung ist das halbe Leben!”
Viel Erfolg!

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Posted in: Fashion Comments(2) März 2008

Dress Codes und ihre Bedeutung

Posted by bokchoy

gingerrogers.jpg
Photo by Rebel Without a Cause

Einladungen zu Hochzeiten, zu Bällen oder zu offiziellen Anlässen haben oft einen Vermerk was den sogenannten Dress Code anbelangt. Der Dress Code drückt aus, welche Art der Kleidung von den Veranstaltern gewünscht ist.
Oftmals ist hier die Rede von Black tie, Morning Coat oder auch Casual. Für gewöhnlich beschreibt der Dress Code, welchen Kleidungsstil der Mann tragen sollte. Das Outfit der Frau kann davon abgeleitet werden. *Woran man wieder einmal sieht, dass Frauen intuitiv wissen, was gefragt ist und man es ihnen nicht noch extra aufschreiben muss! Lach*

Doch was bedeuten die einzelnen Dress Codes? Welcher Dress Code verlangt nach welcher Kleidung?

  • Black tie
    Dies beschreibt für gewöhnlich einen etwas formaleren Aufzug. Für den Mann heißt das Smoking (Dinner Jacket) und Fliege. *Stelle dir einfach James Bond vor und du weißt wie du aussehen musst* Für die Damen ist dies die Gelegenheit ihrr bodenlangen Kleider aus dem Schrank zu holen. Allerdings ohne dies mit allzu prunkvollem Schmuck zu kombinieren. Schlichte Eleganz ist hier das Zauberwort.
  • Casual
    Dieser Dress Code verlangt von dir keine außergewöhnlichen Anstrengungen. Im Grunde genommen kannst du bei solchen Events alles tragen. Ist allerdings die Rede von Smart Casual, dann solltest du dir doch ein paar Gedanken machen und nicht einfach nur das anziehen, was gerade noch auf dem Stuhl liegt vom Tag zuvor.
  • Cocktail
    Ein Cocktail Dress Code verlangt von einer Frau ein chices Kleid. Kurz bis knielang und von der Stilrichtung her definitiv mehr als ein nettes Business-Kostüm, aber doch nicht so chic, als wenn du zu einer Hochzeit gehst. Ein nettes Partykleidchen eben.
    Männer können hier getrost in einem modernen Anzug erscheinen.
  • Lounge suit
    In einfacheren Worten würde man Männern hier sagen: “Komm in einem Anzug. Möglichst nicht den, den du bereits seit zwei Tagen im Büro trägst, sondern in einem frisch gereinigten und gepressten Anzug.” Die Damen dürfen gerne im bequemen Business Kostüm kommen, dressy und chic und doch zum Wohlfühlen.
  • Morning Coat (auch Morning Dress genannt)
    Leider gibt es solche Events viel zu selten auf denen ein Morning Coat verlangt wird.
    Die Herren tragen Frack, vorne nur mit einem Knopf zu schließen. Ist die Jacke schwarz, sollte die Hose gestreift sein. Wird unter den Frack eine Weste getragen, sollte die Hose grau sein. Kombiniert wird der Frack mit weißen Hemden mit steifem Kragen, schwarzen Schuhen und manchmal auch mit einem Hut. Da es sich nicht oft Gelegenheit bietet ein solches Outfit zu tragen, empfiehlt es sich es zu leihen, wenn man ein wenig Geld sparen möchte.
    Und die Damen? Ganz einfach. Stell dir ein Pferderennen in Ascot/England vor. Große Hüte, elegante Kleider, Handschuhe, alles sehr feminin und du weißt was du zu tun hast.
    Wichtig:
    Findet ein Morning Coat Event nach 17 Uhr statt, so gilt der White tie Dress Code (siehe unten)
  • White tie
    Bei diesem Dress Code geht es in die Vollen. Einen langer Smoking (wer sich traut auch gerne in weiß) im traditionellen Schwarz. Kombiniert wird er mit weißem Hemd, weißer Krawatte und wenn der Look perfekt sein soll, mit schwarzen Lackschuhen. Du siehst schon, dieser Event ist ultra formell!!!
    Frauen müssen nur an Filme mit Ginger Rogers denken und sich diese Kleider ansehen und schon wissen sie womit sie sich schmücken dürfen. *Siehe Bild oben!*

__________________
bokchoy_klein.gif Extras für Experten bokchoy_klein.gif

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Posted in: Fashion Comments(11) Februar 2008

Fehleinkäufe vermeiden

Posted by bokchoy

Sie schleichen sich heimlich in unsere Wohnung und ärgern uns immer wieder bei ihrem Anblick…
Wer kennt sie nicht - Die Fehlkäufe, die sich in unseren Schubladen und Schränken einnisten und uns allein durch ihre Präsenz, immer wieder an diesen Moment der geistigen Umnachtung erinnern, als wir sie kauften. Als wir vor unserem PC saßen und uns das hübsche Stück, in den tollsten Farben auf dem Monitor anlächelte und förmlich unseren Namen rief. Ja, wer kennt das nicht!?!Dabei kann man diese Fehlkäufe leichter umgehen, als man denkt, wenn man einige Tipps und Kniffe beachtet.

  • Budget - Es mag spießig klingen, doch du wirst mir einmal dankbar sein! Setz dir vor deinem Online Shopping-Bummel im Internet ein finanzielles Limit und halte dich daran!!!
  • Liste - Mach dir eine Liste, was du brauchst. Neue Stiefel, einen Hut, einen Mantel, … du weißt schon. Überlege vorher genau, welche Farben, Prints, oder welchen Schnitt die Sachen haben sollen. Das vereinfacht deine Suche in den Online Shops um vieles und kostet dich dadurch auch weniger Zeit.
  • Vergleich - Viele Online Shops führen Designer Mode. Doch nicht in jedem Shop zahlst du für das hübsche lila Kleid, das dir so gut gefällt, den gleichen Preis. Daher ist es ratsam Google zu bemühen *oder Yahoo, oder eine andere Suchmaschine* und nach dem guten Stück zu suchen. Suche nach dem Namen des Artikels und nach dem Hersteller/Designer. Dabei solltest du allerdings nicht nur die Preise unter die Lupe nehmen, sondern auch die Versandkosten der Shops miteinander vergleichen.
  • Pflege - Lies dir die Pflegehinweise durch. Ist der Pulli oder Rock nur mit per Hand zu reinigen? Entscheiden dich, ob das Kleidungsstück es Wert ist, dass du es in Zukunft in die Spezial-Reinigung bringen musst.
  • Blender - Lass dich nicht vom Preis eines Produktes blenden. Auch wenn ein Designer-Stück besonders günstig ist, denke in erster Linie daran: es muss dir gefallen und es muss zu dir passen. Schau deswegen auf deine Liste, die du zuvor gemacht hast. Passt der Artikel zu einer der Sachen, die du benötigst? Liegt der Kauf innerhalb deines Budgets?
  • eBay - Nur weil die Hose auf dem Foto so wunderbar aussieht, muss sie nicht unbedingt auch an dir toll aussehen! No offence, aber lies dir immer ganz genau die Maßangaben durch und vergleiche sie mit deiner Größe. Sei dir bewusst, was du kaufst und geh nicht davon aus, dass du es schon irgendwie zu einem Outfit kombinieren wirst. Das geht in den seltensten Fällen gut, glaube mir!!!
    Bist du dir nicht sicher, löchere den Verkäufer mit Fragen und lass dir weitere Fotos schicken.
  • Total-Look - Beim klassischen Shopping läufst du mit dem Kleidungsstück durch die Umkleidekabine. Hängst dir deine Tasche um, ziehst die passenden Schuhe an und überprüfst so, ob alles zusammen passt. Was aber tun beim Online Shopping?
    Eine gute Variante dies zu testen, findest du in ‘Entdecke oder starte Trends mit Polivore‘. Eine andere Möglichkeit zu sehen, ob deine neuen Sachen zueinander passen würden, ist Photoshop. Kopiere die entsprechenden Produktbilder in Photoshop *oder Paintshop, Paint, …* schneide sie aus und füge sie zu einem Outfit zusammen.
  • Rückgabe - Du hast einen Artikel bestellt. Er kam zu Hause an und trotz aller vorangegangener Maßnahmen passt es nicht, ist die Farbe nicht kombinierbar mit deiner Lieblingsjacke,…. Kein Problem, wenn du vorher die Bestimmungen zum Rückgaberecht des Online Shops gelesen hast. Nun musst du es allerdings auch wirklich wieder einpacken und zurück schicken!!! Also tu dies am Besten sofort!!!!!
  • Bedenkzeit - Den besten aller Ratschläge, den man wohl zum Thema Shopping geben kann: Bist du dir nicht sicher was einen Kauf angeht, kaufe es nicht! Setz dir ein Bookmark *Lesezeichen* zu der Seite, die den Artikel führt und schau dir den Artikel in zwei Tagen noch einmal an. Email den Link einer guten Freundin mit Sinn für Stil und Mode und frag sie nach ihrer Meinung.

Und nun entrümpele deinen Kleiderschrank und gib die Fehleinkäufe einer wohltätigen Organisation, oder verkauf sie bei eBay! Nur weil sie dir nicht passen, oder gefallen müssen sie ja nicht in deinem Schrank bleiben und dich für immer an deinen Schwachen Moment erinnern.

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Posted in: Fashion, Life Comments(2) Januar 2008